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Vor 1 Monat

Über Gewohnheiten und Identität

Gewohnheiten sind interessant, weil sie irgendwann aufhören, Entscheidungen zu sein. Man liest jeden Abend, nicht weil man sich dazu entscheidet, sondern weil man jemand ist, der jeden Abend liest. Der Unterschied ist klein und trotzdem alles.

James Clear schreibt darüber gut. Aber der Kern ist simpel: Wer du bist, formt was du tust - und was du tust, formt wer du bist. Der Hebel liegt also nicht bei der Handlung, sondern beim Selbstbild. “Ich will aufhören zu rauchen” ist schwächer als “Ich bin kein Raucher.”

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