Notizen

Kurze Gedanken, Bookmarks und Notizen.

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  1. Frischer Kaffee, frischer Code

    Erste Tasse, dann Editor. In der Reihenfolge funktioniert mein Hirn am besten.

    Heute morgen Glück gehabt: der Bug von gestern war in drei Zeilen gefixt. Manchmal liegt es einfach an der Pause.

  2. Spaziergang ohne Telefon

    Eine Stunde, kein Bildschirm, keine Ohrstöpsel. Erst nervös, dann ruhig.

    Die besten Ideen kommen, wenn ich sie nicht erzwinge. Notizbuch in der Tasche reicht.

  3. CSS Grid kann mehr als ich denke

    Heute mal wieder festgestellt: Subgrid ist endlich überall verfügbar und ich nutze es viel zu selten.

    grid-template-rows: subgrid macht Layout-Probleme oft trivial, die ich vorher mit display: contents umschifft hätte.

  4. Buch-Tipp: A Philosophy of Software Design

    Endlich durchgelesen. John Ousterhout schreibt über Komplexität wie jemand, der sehr viel davon gesehen hat.

    Quintessenz für mich: tiefe Module schlagen viele kleine. Das widerspricht einigem, was man in JavaScript-Projekten gewöhnt ist.

  5. Regen klingt besser durchs offene Fenster

    Stundenlanger Landregen. Tee, Decke, ein langer Artikel über Schiffsdiesel.

    Es muss nicht jeder Tag produktiv sein.

  6. VPS-Umzug: weniger Stress als befürchtet

    Server gewechselt, DNS-Cutover in unter einer Minute. Caddy macht TLS so einfach, dass man fast vergisst, wie nervig Letsencrypt mit Apache früher war.

    Migration als Backup-Drill: jedes Mal merkt man, wo das Backup-Script lügt.

  7. Fahrradkette geölt, Welt in Ordnung

    Drei Minuten Arbeit, sechs Monate Ruhe. Manche Wartung ist so undramatisch, dass man sie immer wieder vergisst.

    Erinnerung an mich selbst: nicht erst quietschen lassen.

  8. Typst statt LaTeX

    Den Lebenslauf neu gesetzt — diesmal in Typst statt LaTeX. Kompiliert in Millisekunden, Syntax fühlt sich wie eine moderne Sprache an.

    Für komplexe wissenschaftliche Dokumente bleibt LaTeX, aber für alles darunter ist Typst inzwischen die ehrlichere Wahl.

  9. Pasta-Experiment: Brot statt Parmesan

    Cacio e Pepe geht auch mit geröstetem Brot drüber statt Parmesan. Nicht authentisch, aber überraschend gut.

    Küche ist wie Code — Patterns lassen sich austauschen, solange das Ergebnis stimmt.

  10. Schreibtisch aufgeräumt

    Drei Stunden, danach zwei Schubladen leer und eine Kiste fürs Recycling.

    Jedes Kabel, das man nicht zuordnen kann, gehört in den Karton “vielleicht” — und der Karton wandert in sechs Monaten direkt in den Müll, wenn er ungeöffnet bleibt.